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Der General-Diko » Geschichten

Archiv für die Kategorie ‘Geschichten’

Ralf Hunger zu Gast in der CDU-Kreisgeschäftsstelle

Sonntag, 22. März 2009


Ralf Hunger Deutschlands dichtender Koch,war am 20.03.09 zu Gast in der CDU-Kreisgeschäftsstelle,in Wurzen.
Er las aus seinen umfangreichen Werken,erklärte die von ihn gemalten 5 aussagefähigen Bilder,stellte seine Wortmarke,sein Buch-Schreib-Laut,die von ihm gegründete Zeitung Aufgerollt vor.Das Verkostungsgericht,welches er persönlich kochte, fand bei allen großen Anklang. Er möchte sich für die ihm entgegen gebrachte Gastfreundschaft auf diesem Wege bei den Beteiligten,rechtherzlich bedanken.Besonders bei Frau Dietzschold und Herrn Perschmann.Fotos V.Perschmann.

Der blinde Passagier

Samstag, 18. August 2007

Meine Tante besaß in Wurzen in der Wenceslaigasse ein wunderschönes Blumengeschäft. Als Kinder gingen wir dort ein und aus. Nun trug sich im Jahr 1935 folgendes zu. Ein junger Mann kaufte einen prachtvollen großen Blumenstrauß und verließ das Geschäft. Tante Martha nannte einen Wellensittich, welcher sehr zutraulich war, ihr Eigen. Sie hing an dem Tier, er konnte sprechen, flog frei im Laden, so dass viele Kunden das Geschäft aufsuchten, nur um einmal das Tier reden zu hören. Die Bindestube zum Geschäft war durch eine Flügelschwingtür zusammen abgetrennt. Der Vogel klemmte sich beim Rein-und Rausfliegen durch die Tür niemals ein. Er hatte eben den Bogen weg! Auf einmal war der Vogel verschwunden. Welch ein Schock für meine Tante. “Bitte, bitte, sucht! Findet ihn!”, rief sie immer wieder. “Er ist doch mein ein und alles! Das weiß doch jeder von Euch hier!” Es nützte nichts. Der Vogel blieb nicht auffindbar. Die Stimmung befand sich auf dem Nullpunkt. Selbst das lustige Lachen der Bindemädchen verstummte. Alle verrichteten geknickt ihre Arbeiten. Plötzlich trat der junge Mann mit dem Strauß ein. “Ist was nicht rechtens?”, fragte meine Tante den Kunden. “Alles in Ordnung!”, erwiderte dieser. “Schließen sie bitte ihre Augen und strecken Sie beide Hände nach vorne aus!” ” Entschuldigen Sie, mir ist heute nicht zum Spaßen zumute! Unser Wellensittich ist weg! Darüber sind wir todunglücklich!”

Da meine Tante den Kunden doch nicht vergraulen wollte, streckte sie beide Hände mit geschlossenen Augen nach vorn.

Der junge Mann griff behutsam in seine große Manteltasche und langte den Wellensittich gefühlvoll heraus, legte ihn auf die Handfläche meiner Tante, diese öffnete ihre Augen und stammelte ratlos: “Aber, aber! Wie ist das möglich? Der Sittich bei Ihnen? Ich verstehe die ganze Welt nicht mehr! Wie kommt das bloß?”.

“Nun, als ich im Wurzener Bahnhof eine Fahrkarte nach Leipzig löste, ich möchte meine Braut besuchen, griff ich mit der rechten Hand in die Manteltasche, dabei spürte ich zur Überraschung ihren Wellensittich!”

“Zum Dank binde ich Ihnen noch einen zweiten Strauß, für ihre Schwiegermutter! Außerdem gebe ich Ihnen noch Geld als Finderlohn!”, erwiderte meine Tante.

In die Herzen der Menschen kehrte die vollste Zufriedenheit ein. Der junge Mann bedankte sich und fuhr mit dem nächsten Zug gleich nach Leipzig.

Wenn unser Onkel zur Mittagszeit hinten in der Bindestube auf seinem Lieblingsplatz am Fenster auf dem Stuhl saß, den Kopf an den Türpfosten lehnte, um ein Nickerchen abzuhalten, redete der Wellensittich immer wieder: “Bin der ganz liebe, gute Bubi aus Wurzen!”. Dabei schmiegte sich der Vogel an des Onkels Hals. Alle Beteiligten erfreuten sich an dieser Situation.

Welcher Mensch sich mit Tieren beschäftigt, merkt, spürt, wie sein seelisches Gleichgewicht eine positive Resonanz erfüllt.

Leserbriefe bitte an: Ralf Hunger; 04808 Wurzen; Postfach: 1302

Ralf Hunger Gründer, Herausgeber, Chefredakteur der Online Zeitung der General-Diko

Tiergeschichte-Die Amseldusche

Mittwoch, 23. Mai 2007

Meiner geliebten Großmutter, Anna Hunger, verdankte ich sehr viel. Folgende Tiergeschichte erlebte sie und diese wahre Begebenheit, berichtete mir meine Großmutter.

Wir bauten in unserem großen Garten, welche an der Mulde zu Wurzen liegt, sehr viel an. In den heißen Sommermonaten goß Großmutter zeitig früh und spät abends, damit uns die wertvolle Ernte nicht vertrocknete. Nun erzählte sie mir, dabei trug sich folgendes zu. Eines Tages, als sie wieder früh goß, lief eine Amsel vor dem Wasserstrahl hin und her, stelle sich dann unter diesen und duschte sich. Immer wenn Großmutter mit dem Schlauch weiter rückte, huschte die Amsel unter den Wasserstrahl zum Baden. So ging es eine geraume Zeit, bis die Amsel sich tirilierend verabschiedete und davon flog.

Am nächsten Tag zog meine Großmutter in der Laube sich um, trat vor die Tür und traute ihren Augen kaum.

Vor ihr stand die Amsel, begrüßte sie zwitschernd und trippelte gerade auf diese Stelle zu, wo der Wasserschlauchanschluß lag. Beim Trippeln, blickte die Amsel oft zur Gromutter zurück, als wollte sie sagen: “Bitte, bitte, ich möchte gerne trinken und duschen! Beeile dich mal!”.

Diesmal legte Großmutter einen großen Stein neben der Wasserstelle hin und befestigte den Schlauch darüber, so daß der Wasserstrahl von oben herab, zu Boden plätscherte.

Die Amsel bewegte sich erneut unter den Wasserfall und genoß sichtlich vergnügt die Abkühlung. Dieser Vorgang wiederholte sich nun täglich, bis die Amsel auf und davon flog und eine längere Zeit nicht mehr zum Baden, Duschen und Trinken erschien.

Ein jeder mitfühlende Mensch kann sich ja vorstellen, unsere Großmutter war darüber sehr betrübt und traurig.

Ungefähr eine Woche später, Großmutter war gerade in ihrer Gartenarbeit vertieft, hörte sie direkt über ihren Kopf ein Zwitschern. Sie hob diesen, blickte zum Himmel und sah einen Vogelschwarm. Allen voran die Amsel, die sie so sehr vermisste. Nun setzte die ganze Schar zum Sinkflug zur Wasseranschlußstelle an. Großmutter lies sich nicht zweimal bitten und öffnete den Hahn.

So bald ein Vogel vom Duschen wegflog, der Platz frei wurde, begab sich schon der Nächste darunter. Es war ein munteres Kommen und Gehen. So ging es eine ganze Weile hin und her. Großmutter verteilte dann noch zerbröselte Kekse zwischen den Vögeln, welche diese mit voller Dankbarkeit annahmen.

An dem Abend saß die Amsel auf der höchten Spitze unserer Blautanne und jubilierte ihr schönstes Lied, so dass die Gartennachbarn an den Zaun traten und Großmutter fragten: “Frau Hunger! Was singt die Amsel bloß so wunderschön und herrlich, wodurch verdienen sie so etwas?”.

“Man tut halt, was man kann!”, sprach sie, setzte sich in ihren Liegestuhl, schloß die Augen und lauschte freudig lächelnd weiter.

Ein sinnerfüllter Tag neigte sich dem Ende entgegen.

Unsere Großmutter erlebte den 1. und 2. Weltkrieg, die harten schweren Nachkriegsjahre, den Wiederaufbau. Sie war ein mutiger und gütiger Mensch, der seine innersten harten Erinnerungen niemals der Öffentlichkeit spüren ließ, sondern jeden Tag mit guter Laune und Optimismus die Tagesaufgaben löste.

Ich liebe meine Großmutter noch heute über alles und wünsche mir, daß viele Zeitgenossen genauso positiv handeln würden.

Ralf Hunger Dichter

Über Leserbriefe und Kommentare zu der von mir veröffentlichte Tiergeschichte, würden sich bestimmt auch andere Leser freuen.

04808 Wurzen, Postfach: 1302